Ich

Mein Name ist Stefan, ich stamme ursprünglich aus Bochum und bin 53 J. jung. Dem Ruhrgebiet bleibe ich auch weiterhin verbunden, doch dazu später mehr.

Auf den folgenden Seiten werde ich euch ein bisschen von meinem Hobby zeigen. Beruflich bin ich ein bisschen vorbelastet. Vor langer, langer Zeit habe ich erfolgreich eine Ausbildung zum Maschinenschlosser abgeschlossen. In den Jahren danach genügte mir das aber nicht und so drückte ich noch einmal die Schulbank und machte den Bachalor Professional Of Metal Produktion And Management und zusätzlich noch den Schweißfachmann. Heute verdiene ich mein Geld damit das ich an große Maschinen für die Zementproduktion rumschraube oder aufstelle. Bei Bedarf mime ich auch den Bauleiter. Da Zementwerke auf der ganzen Welt verteilt aufgebaut werden, komme ich natürlich entsprechend viel rum.  

Meinen Wohnsitz habe ich übrigens nach Brasilien verlegt. Ich bin jedoch regelmäßig in Deutschland. Sobald es die Zeit und Wetter zulässt, wird die BO von mir gefahren. Bei Nichtgebrauch steht sie schön trocken in der Garage. Ein Ctek Ladegerät kümmert sich währendessen um den Gesundheitszustand der Batterie.

So, genug geschwafelt. Jetzt geht's zu meinem Hobby Motorrad!

Ich glaube ich war gerade 12J. alt, das ich das erste Mal auf einem Moped gesessen und gefahren bin. Mit 15 hatte ich dann eine Malagutti Ronco Mofa mit 4 Gang Fußschaltung. Damals eine echte Sensation. Dann kamen eine Zündapp CS50 und eine Kreidler Florett mit 6,25 PS Zylinder. Mit 18 dann eine luftgekühlte Yamaha RD250. Nach der Lehre mit 21 eine Suzuki GSX 750. Es Folgte eine Kawasaki Z1000 mit GPZ 1100er Motor, auf Vergaser zurückgerüstet, die ich aber im Herbst 1987 zerbröselte.

Eine reifere Dame mit Tochter im Golf, beide hatten sehr dicke Glasbausteine als Brille im Gesicht, (das war jedenfalls das letzte Bild was sich in meinen Gedächtnis bis zum Einschlag einbrannte) nahm mir die Vorfahrt und ich schlug frontal in deren Auto ein. Ich hatte Glück im Unglück. Ich erwachte im Krankenwagen und konnte meine Gliedmaßen spüren und bewegen. Der unabhängige Gutachter bescheinigte mir übrigens an Hand der Bremsspuren und Deformationen eine erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 50km/h. Im 6 wöchigen Krankenhausaufenthalt blätterte ich bereits wieder Motorradkataloge. 1988-1990 dann eine Kawasaki GPX 750R mit der ich meine Freizeit so oft es ging auf dem Nurburgring verbrachte.

Die GPX hatte ich mit PVM Felgen ausgerüstet und bereits 170er Metzeler aufgezogen gehabt. Zu dieser Zeit gab es noch kein Serienmotorrad mit dieser Reifenbreite. Selbst die Yamaha FZR 1000 Genesis war zur damaligen Zeit serienmäßig nur mit 160er Bereifung unterwegs. Nebenbei hatte ich dann noch eine kleine 125er Yamaha Spaßenduro für den Ausritt ins Gelände.

1990 dann ein extremes Jahr. Ich hatte meine erste Frau in Las Vegas geheiratet. Bin Papa geworden und kaufte mir so ein komisches Geländetrike von Honda mit starrer Hinterachse. Ich weiß bis heute nicht was mich geritten hat warum ich dieses Teil gekauft habe. Dieses Ding überlebte aber auch nicht lange weil ein Fiat Ritmo in meiner Lieblingskurve parkte. Jedenfalls war der Ritmo und das Honda-Trike sehr schnell verbogen. Ich selbst machte dabei eine 25m Freiflugerfahrung und landete in den Vorgarten eines Kumpels. Und wieder mit 4 wöchiger Zwangspause im Krankenhaus. 

Dann kam (ihre) Babypause bis 1996, und innerlich kochte es wieder. Diesmal im Kauf einer Yamaha SZR 660. Die Vibrationen des Einzylinders zerlegten langsam aber sicher den Alurahmen dieses Bikes, sodass ich 1997 gezwungen war mir eine 600er Thundercat im Austausch zu kaufen. Als dann die Yamaha R6 2000 auf dem Markt kam konnte ich nicht nein sagen. Die R6 war eine reine giftige Drehorgel mit hohem Spasspotential. 2002 machte es Klick und ich kaufte eine BMW R1100S. Von nun an reichten mir 2 Zylinder.

2007 kam es wie es kommen musste. Eine Harley musste her und so entschied ich mich für eine Dyna. Ein Umbau ließ nicht lange auf sich warten. Ich investierte viel Zeit und Geld in einem aussergewöhlichen Umbau. So weit ich weiß war meine SuperGlide Custom die Einzige in Deutschland zugelassene Dyna mit einer 300er Bereifung. Wahrscheinlich lag es auch an den Kosten. Der ganze Spaß hat mich letztendlich ca. 45000 Euro gekostet weil das Meiste von Harley nach meinen Vorstellungen umgebaut wurde während ich in Brasilien rumschwirrte. Die Bilder vom Umbau der Dyna seht ihr unten. Meine zweite Harley war dann eine 2008er Fat Boy.

Aktuell fahre ich eine Harley-Davidson Breakout Bj. 2015 die ich nagelneu bei Thunderbike erstanden hatte. Der größte Unterschied zum Modell 2016 ist die Gassteuerung. Beim 2016er wird elektrisch Gas gegeben, bei meinem Moped wird noch auf herkömmliche Weise per Gaszug geregelt.

Heute treffe ich mich mit Gleichgesinnten und geniesse die gemeinsamen Ausfahrten zu Harley-Treffen und Veranstaltungen, so lange es natürlich meine Zeit auch zulässt.